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Freitag, 10.08.2018

Vom Derby zum Volkspark

(htz-press) - Die erste Rennveranstaltung nach der Berliner Derbywoche findet am Freitag in Hamburg-Bahrenfeld statt, wo ab 11.00 Uhr fünf PMU-Rennen zur Austragung gelangen.

Zwischen null und 337.000 Euro kommen Pferde aller Gewinnklassen an den Ablauf, auf die Wetter wartet neben den üblichen Wettarten auch eine Viererwette im 3. Rennen sowie eine V5, die sich über alle fünf Prüfungen erstreckt.

Derbywochen-Pech

Gleich zum Auftakt weht ein letztes Lüftchen, das an die Geschehnisse der Derbywoche erinnert, über den Volkspark. Drei Pferde treffen aufeinander, die in Mariendorf nicht wie gewünscht zum Zuge gekommen waren und Entschädigung suchen. Local Hero (Robbin Bot) war mit dem sicheren Sieg vor Augen wenige Meter vor dem Ziel von den Beinen gekommen, Stradivari (Jaap van Rijn) scheiterte in einem völlig verbummelten Rennen mit höllisch schneller Schlussphase am Rennverlauf und Katy Perry (Kornelius Kluth) war nach viermonatiger Pause einfach noch nicht stark genug gewesen. Sie treffen mit Hurricane Boshove (Roland Hülskath) auf einen ex-Seriensieger aus dem Frühjahr, der nach einigen Enttäuschungen versucht, an die damalige Form Anschluss zu finden.

Auch eine halbe Stunde später stehen zwei „Berliner“ im Focus: Iris F Boko (Robbin Bot) lief als Vierte im Vorlauf zum Stutenderby so gut, dass es hier eigentlich zum Sieg reichen müsste. Zu schlagen gilt es den Hamburger Publikumsliebling Drachenblut (Birgit Riese-Hagen), der schon lange für den ersten Sieg überfällig ist und ihn auf der Derbybahn nur wenige Schritte zu spät kommend fast schon geschafft hätte. Auch Longhire (Kornelius Kluth) kehrt mit einem Ehrenplatz aus der Hauptstadt zurück und muss erst einmal bezwungen werden.

Offene Viererwette

Im 3. Rennen werden Dreier- und Viererwette angeboten. Zehn Vertreter der mittleren Gewinnklasse treffen sich hinter dem Startauto, einige gutklassige wie Grande Cunera (Kurt Roeges) oder Pietro Lombardi (Richard Slijfer) beenden eine Pause, was die Dispositionen nicht leichter macht. Voll im Saft stehen dagegen Iasi (Jaap van Rijn), der fehlerfrei seit geraumer Zeit immer Erster oder Zweiter war, und der kürzliche Dänemark-Sieger Glaedar (Heiner Christiansen), während Guillaume Boko (Robbin Bot) bei zwei Auftritten noch nicht an die beachtliche Vorjahresform anknüpfen konnte und zuletzt auch bei einem Versuch unter dem Sattel scheiterte, aber die Wahl des Trainers ist. Für die Viererwette kommen auch die regelmäßigen Platzgeldsammler Super Queen C (Hansjörg Gröber), Finnegan Bros (Kornelius Kluth) und Ramazotti Diamant (Aylin Müller) in Betracht.

Arm und reich

Die letzten beiden Rennen des Mittags sehen zunächst Pferde der niedrigsten und dann solche der höchsten Gewinnklasse am Ablauf. Bei den „Anfängern“ wird die Favoritengruppe von den in Berlin weiter verbessert aufgetretenen Paavo Nurmi (Roland Hülskath) und Rien n’est plus (Wladimir Gening) sowie der nach einer Pause wieder eingreifenden Querida (Kornelius Kluth) gebildet. Alle schlagen könnte nach dem starken Mariendorfer Laufen Joeyboy (Klasu Detlefs), wenn er den Nachweis bringt, dass dies keine Eintagsfliege war.

TRIOMPHE FERM / Robbin Bot - Foto: © traberfoto-sx.de

Im Bänderstart-Rennen der Gewinnreichen stehen die Teilnehmer mit Zulage vor einer schweren Aufgabe, da „vorne weg“ ausgewiesene Könner ins Rennen gehen. C’est bien (Roland Hülskath) war in Berlin hinter der Elite Vierte, O’Sunday (Heiner Christiansen) auch nur von einem Ausnahmepferd geschlagen, und der international erprobte Triomphe Ferm (Robbin Bot) müsste einfach nur mal wieder glatt gehen, um so ein Rennen zu gewinnen.