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6. JAN 2017

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Venkatesh - aller guten Dinge sind Drei

Sie sind zu einer kleinen »Macht« geworden - der aus dem an der Kanalküste stationierten Lot Lutfi Kolgjinis stammende Venkatesh und Frankreichs Spitzenfahrer Pierre Vercruysse.

Auch beim dritten Auftritt in Frankreich, genauer auf dem Plateau de Gravelle, war der achtjährige Fuchs-Wallach nicht zu »ballern« und sackte im 90.0000 Euro wertvollen Prix Hersilie mit dem über 40.500 Euro ausgestellten Scheck den dicksten Batzen seiner 57 Auftritte umfassenden Laufbahn ein.

Wie bei den ersten Malen wurde der Ex-Weltmeister seinem Schützling absolut gerecht und hielt ihn bei der mit dem Auto begonnenen und folglich über 2100 Meter führenden Prüfung aus der anfänglichen Jagd um eine bessere Position völlig heraus. Von der äußeren Position »9« sofort ins Hintertreffen beordert, sah das Duo, wie sich zunächst Blues d´Ourville vor Apollon de Kacy und dem im ersten Bogen ausfallenden Falcon Håleryd die Spitze sicherte, dort jedoch von Aéro King abgelöst wurde. Den Berg hinauf, wo Arlington Dream im Mittelfeld mal wieder einen seiner sattsam bekannten, scheinbar unmotivierten Aussetzer einlegte, spielte Apollon de Kacy weiterhin die Rolle des Führenden in zweiter Spur und hatte Aupiquaria, Barrio Joselyn, Bel Avis, Venkatesh und Chatain im Gefolge.

Eingangs der Zielgeraden setzte Blues d’Ourville im Galopp aus und schwang das Pendel immer deutlicher zu Gunsten von Venkatesh aus, der am Gipfel des Anstiegs seine Attacke gestartet hatte, am Ende aber einige freundliche Ermunterungen brauchte, um die schwungvolle Aupiquaria mit einem »Hals«-Vorteil in Schach zu halten. Zwei Längen zurück wurde Aéro King für seine Führungsarbeit mit Rang drei belohnt. »Die Besitzer haben mich in ihren Kommentaren unglaublich gelobt, was dies für eine fantastische Fahrt gewesen sei, dabei bin ich bloß dem Pferd gerecht geworden und hab ihm zu Beginn jede Hetzjagd erspart. Er liebt es, das Feld von hinten aufzurollen, hat in der letzten Kurve richtig Tempo aufgenommen und bis zum Ziel prächtig durchgehalten - so einfach ist das und kein Stück Zauberei«, resümierte Vercruysse, der zu den beliebtesten Fahrern der Grande Nation überhaupt zählt, eine Woche vor seinem 54. Geburtstag bescheiden.

Noch immer nicht richtig Fuß gefasst in Frankreich hat bis auf die Ausnahme des Ehrenplatzes im Trabreiten Chatain. Platz acht des über Norwegen bei Trainer Vincent Lacroix gelandeten vierbeinigen Deutschen Amateur-Meisters von 2013 war reine Kosmetik, weil hinter dem vom Fleck weg hinten liegenden Love You-Wallach niemand mehr unbeanstandet am Zielrichter vorbeikam. - (mw)

ERGEBNIS

Donnerstag, 05.01.2017
Vincennes / Frankreich
Prix Hersilie
90.000 € - 2100 m - Autostart
6j. bis 8j. Europäer, nicht mehr als 285.000 €

1.VenkateshPierre Vercruysse1:11,921
2.AupiquariaAlexandre Abrivard1:11,9380
3.Aéro KingAnthony Barrier1:12,1260
4.Apollon de KacyJörgen Westholm1:12,1110
5.Barrio JosselynDavid Thomain1:12,3500
6.Monas InvercoteBjörn Goop1:12,3300
7.Staro ItalyRoberto Andreghetti1:12,4980
8.ChâtainMathieu Mottier1:13,41330
 Falcon HålerydJean-Philippe Monclind.r.760
 Arlington DreamYoann Lebourgeoisd.r.76
 Blues d´OurvilleGabriele Gelorminid.r.52
 Pioneer GarFranck Nivardd.r.380
 Bel AvisJean-Michel Bazire5. d.bl.80

Venkatesh - 8j. W. v. Varenne a.d. Honey Face v. Viking Kronos
Sieg: 21:10 - Platz: 15 - 53 - 46:10 - Zwilling: 317:10
Drilling: 850:10 - Dreierwette: 3.413:10

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