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14. JUN 2018

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Kurznachrichten vom Mittwoch

Keine 24 Stunden, nachdem Zauni sein Debüt auf dem Plateau de Gravelle gegeben und mit Platz fünf nach schwachem Start durchaus ein ansprechendes Ergebnis erzielt hatte, stellte sich mit Stall Oberkrachers Dreambreaker ein weiteres deutsches Pferd erstmals in Frankreich vor.

Der von Thorsten Tietz zu Frankreichs Fahrer-Champion Jean-Michel Bazire überstellte Mitinhaber des Deutschen Rekordes für dreijährige Hengste auf der Mitteldistanz kehrte in einem mit 22.000 Euro dotierten Course F in Bordeaux-Le Bouscat mit Bazires Sohn Nicolas im Wagen aus einer rund zehnwöchigen Startpause zurück und zählte, zumal ohne Eisen antretend, gleich zur Favoritengruppe des Rennens. Nach flottem Beginn wurde er unterwegs ins Mittelfeld zurückgeschoben, konnte die Innenkante aber rechtzeitig verlassen und war zu Beginn der langen Zielgeraden schnell auf Angriffskurs.

Bedingt durch den Mangel an Wettkampfpraxis fehlte es dem Offshore Dream-Sohn in der Endphase allerdings an Durchschlagskraft, so dass sein Schlusseinsatz hinter dem belgischen Seriensieger Giovanni Bianco (Jules van den Putte), M.T.King of Cash und Favorit Eldrick Boko letztlich »nur« zum fünften Platz (1.100 Euro) reichte. Man darf gespannt sein, ob und wann sich der Meister selbst einmal des Fünfjährigen annehmen wird.

Auch nur »Peanuts« gab es für die deutschen Starter gab es am Abend bei den Rennen im schwedischen Vaggeryd. Joakim Lövgren kam mit Stall Adamas Comanche Moon nicht über Rang sechs (7.000 Kronen) hinaus, scheiterte mit Marita Röttigs Mohikaner zudem an Fehlern. Conrad Lugauer konnte nach dritten Plätzen von Ferrari River (32.500 Kronen) und Super Steve (11.000 Kronen) ein wenig mehr Geld mit auf die Rückreise nach Blentarp nehmen.

Die schwedische Provinzbahn Vaggeryd sah an diesem Abend auch das Comeback von Adrian Kolgjini. Der 24-Jährige war im Dezember 2017 mit einem positiven Drogen-Test aufgefallen und daraufhin vom Verband für ein halbes Jahr gesperrt worden. Bei seinen ersten vier Fahrten kam er mit dem Riesenaußenseiter Neelix (493:10) auf den Ehrenplatz, sein bestes Ergebnis nach der nun beendeten Zwangspause.

Im Rahmen der PMU-Veranstaltung in München-Daglfing wurde am Mittag - gleich im Anschluss an die fünf nach Frankreich übertragenen Rennen - das mit stolzen 15.000 Euro dotierte Finale der Daglfinger Amateur-Meisterschaft entschieden. Nach der Streichung von drei Kandidaten des ersten Bandes sprang Mitfavorit Cachamour (Marian Tux) kurz nach dem »Ab« und war sofort »außer«. Dagegen erwischte der mit dem österreichischen Spitzen-Amateur Thomas Royer antretende RitchiRich Diamant einen Traumstart und lag aus dem zweiten Band bereits im ersten Bogen an vierter Position.

Offroader und Dr. Marie Lindinger versuchten, den Bandvorteil so gut wie möglich zu nutzen, und führten bis zum Beginn der Schlussrunde bei sehr ruhiger Fahrt. Dann machte der Favorit aus dem Quartier von Gerhard Biendl schnell Boden gut und rückte rasch an die Seite des Piloten, den er durch die Gegenseite immer mehr unter Druck setzte.

An der letzten Ecke konnte Offroader nicht mehr standhalten, und obwohl der Wieserhofer nie aufgab, wurde es für RitchiRich Diamant doch ein leichter Sieg mit zweieinhalb Längen. Weitere sieben Längen dahinter hatte Tokay (Herbert Lorenz) wenig Mühe, Robin Hood Diamant (Stefan Hiendlmeier) und den überwiegend fehlerhaften Rest für Rang drei in Schach zu halten. (cw)

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