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10. AUG 2018

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Das halbe Dutzend ist voll

Sieht man von einem reinen Pony-Trabrenntag ab, veranstaltete Fornaboda, die 1886 erstmals erwähnte Trabrennbahn des kleinen Städtchens Lindesberg, in dieser Saison zum letzten Mal.

Zu den Lunchraces der Abschiedsparty hatten sich auch Dennis Spangenberg und Thorsten Tietz angesagt, wobei der Chef ausschließlich den Mann an der Seitenlinie gab und Deutschlands Silberhelm für die Umsetzung der Trainingsarbeit verantwortlich zeichnete, wobei er auf die fiebrige Mon Etoile verzichten musste.

Los ging’s mit der gelungenen 1:19,7-Qualifikation der dreijährigen Habo-Stute Incredible Smart, die einen niederländischen Pass besitzt, jedoch von der französischen Ecurie Smart gezüchtet worden ist. Nur 500 Kronen Antrittsprämie erhielt Evans Stardust, der nach einem endlosen, rund 80 Meter kostenden Startfehler im Finalstayern über 3160 Meter lediglich eine Trainingseinheit verpasst bekam und als abgehängter Achter einkam.

Umso besser versah es Karissa Bo in einem Stutenrennen über 1640 Meter. Von der idealen 2 verzog sich Spangenberg sofort ins zweite Paar außen, blieb dort konsequent, als nach einer Runde zwei Gespanne die dritte Reihe bevölkerten, und hatte hoch, aber goldrichtig gepokert. An der letzten Ecke waren diese beiden Aspirantinnen müde und verschafften ihm einen sperrangelweiten Ausstieg, den Hans-Ulrich Bornmanns Vierjährige glänzend zu nutzen wusste. Obwohl Åke Lindblom mit seiner vom Fleck weg führenden Re Love rund vier Längen voraus war und keine Schwäche erkennen ließ, wurde sie von der enorm speedigen Quick-Wood-Tochter locker um eine Länge distanziert. Neben 20.000 Kronen Gage durfte sich die Fuchsstute beim fünften Sieg mit 1:13,5 über eine neue Rekordmarke freuen.

Fürs Team Tietz war dies zugleich beim 23. Start ihrer am 9. Juli begonnenen Sommerrallye durch Süd- und Mittelschweden der sechste Volltreffer, nach dem nun 209.500 Kronen zu Buche stehen. Dem Reporter vor Ort blieb Karissa Bos toller Endspurt nicht verborgen, doch hielt der für die Medien zuständige Thorsten Tietz den Ball bewusst flach: »Sie ist eine starke Stute mit viel Rennkopf, für größere Aufgaben jedoch noch nicht bereit. Wir grasen lieber solche Aufgaben wie die heutige in Romme, Rättvik, Mantorp oder sonst wo ab, als uns in den zumeist viel stärker besetzten Prüfungen in Solvalla oder bei einer V75-Serie Schlappen zu holen. Diese Aufgaben sind allemal gut für die Moral, denn an Grenzen musste Karissa heute nicht gehen.« - (mw)

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