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9. OKT 2018

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Wintermeeting 2018/19 in Vincennes

(nn) - Das Tischlein deckt sich im Bois de Vincennes. Am 30. Oktober endet das Sommer-/Herbst-Meeting, bereits am Mittwoch, 31. Oktober, beginnt jenes sehr viel berühmtere des Winters, das im Prix d’Amérique am letzten Sonntag im Januar seinen Höhepunkt hat. Wie immer gibt es in jenem von Mythen umwobenen Rennen am 27. Januar 2019 neben dem imaginären Titel des besten Trabers der Welt eine blanke Million Euro zu verdienen, die unter die sieben Bestplatzierten aufgeteilt wird.

Von jenen Höhen ist die Auftaktveranstaltung weit entfernt, doch kann sich zur Premiere mit dem Prix des Cevennes ein erstes Rennen der Gruppe III für Europäer, die keine 1.200.000 Euro verdient haben, um 110.000 Euro durchaus sehen lassen. Insgesamt werden in den acht Aufgaben des 31. Oktober 491.000 Euro an die Eigner der stolzen Rösser ausgeschüttet.

Bis zum 2. März warten für die 90 Rennveranstaltungen (davon 12 Soirées) bzw. geplante 756 Rennen rund 45 Millionen Euro Prämien auf neue Besitzer. Insbesondere im Dezember und Januar haben die eingefleischten Fans kaum einen Tag zum Atem- oder Geldholen: Im Dezember öffnet Vincennes an 27 Tagen seine Pforten (rennfrei sind lediglich der 17., 20., 24. und 26. Dezember), im Januar stehen 23 »réunions« an, bei denen man sein Geld lassen oder ein kleines Vermögen verdienen kann.

20 Termine sind im November, 18 im Februar, 1 im März reserviert. Am 1. Dezember findet ein internationaler Vergleich der Profi-Fahrer statt.

Tags darauf dürfte es erstmals eine etwas vollere Vincenner Hütte geben: Mit dem Finale des GNT um 150.000 Euro sowie den jeweils 85.000 Euro schweren Finals der Open des Régions für die einheimischen Drei-, Vier- und Fünfjährigen, jenen zu den Grand Nationals der Jockeys und der Amateure sind alle Regionen Frankreichs angesprochen.

Erstmals um Gruppe-II-Lorbeeren steigen die Zweijährigen zu Weihnachten ins Geschirr (Hengste am 21., Stuten am 22. Dezember). Dass es auch im Schlaraffenland nicht immer nur aufwärts geht, verdeutlicht das Beispiel des Prix Léon Tacquet, eines Satteltrabens für fünfjährige Europäer am 5. Januar, der von 120.000 auf 95.000 Euro gekürzt wurde und nur noch ein Rennen der Kategorie III ist. Gestrichen wurden die beiden Rennen für je vier finnische, norwegische und schwedische Kaltblüter, die stets Ende Februar auf der Karte gestanden haben.

Der Reigen der vier klassischen Prix d´Amérique-Vorprüfungen beginnt am 18. November wie stets mit dem Prix de Bretagne; es folgen die Prix du Bourbonnais (9. Dezember), de Bourgogne (30. Dezember) und de Belgique (13. Januar). Wie seit 2012 folgt der Prix de Paris (am 24. Februar) 14 Tage nach dem Prix de France (10. Februar).

Am Tag des Prix d´Amérique (27. Januar 2019) werden in zehn Rennen insgesamt 1.840.000 Euro an Rennpreisen ausgeschüttet, von denen eine Million auf den Prix d’Amérique entfällt.

Das in der Traberwelt einzigartige Meeting verabschiedet sich am 2. März 2019 mit einem Neun-Rennen-Feuerwerk um insgesamt 894.000 Euro, davon vier Gruppe-Prüfungen (zwei für Satteltraber).

Die Termine der sechsstellig dotierten Gruppe-Rennen

31. Okt, Mi: Prix des Cévennes um 110.000 Euro (III int., 6- bis 10jähr., keine 1.200.000 Euro)

5. Nov, Mo: Prix Reynolds um 120.000 Euro (II int., 5- bis 10jähr.) - Monté -

8. Nov, Do: Prix Marcel Laurent um 120.000 Euro (II int., 4- und 5jähr. Hengste und Stuten)

Prix Olry-Roederer um 120.000 Euro (II int., 4jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

12. Nov, Mo: Prix Louis Tillaye um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix Reine du Corta um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Stuten)

Prix Abel Bassigny um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Hengste)

15. Nov, Do: Prix de l’Île d’Oleron um 110.000 Euro (III int., 5- bis 10jähr., keine 850.000 Euro) - Monté -

18. Nov, So: Prix de Bretagne um 120.000 Euro (II int., 4- bis 9jähr. Hengste und Stuten)

19. Nov, Mo: Prix Edmond Henry um 120.000 Euro (II int., 5- und 6jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

24. Nov, Sa: Prix Jacques de Vauloge um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Hengste)

Critérium des Pouliches um 130.000 Euro (II nat., 3jähr. Stuten)

Prix de Chenonceaux um 100.000 Euro (III int., 4- und 5jähr., keine 385.000 Euro)

29. Nov, Do: Prix Paul Buquet um 120.000 Euro (II int., 6- bis 10jähr.) - Monté -

30. Nov, Fr: Prix Ourasi um 80.000 Euro (III int., 2jähr. Hengste)

1. Dez, Sa: Prix Joseph Lafosse um 120.000 Euro (II nat., 5jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix Doynel de Saint-Quentin um 120.000 Euro (II int., 5jähr. Hengste und Stuten)

Prix Vourasie um 80.000 Euro (III int., 2jähr. Stuten)

2. Dez, So: Prix Philippe du Rozier um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Finale Grand National du Trot / GNT um 150.000 Euro (II nat., 5- bis 10jähr. / qualifiziert)

8. Dez, Sa: Prix Raoul Ballière um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix Ariste Hémard um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Stuten)

9. Dez, So: Prix du Bourbonnais um 120.000 Euro (II int., 4- bis 9jähr. Hengste und Stuten)

Prix Octave Douesnel um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Hengste)

12. Dez, Mi: Prix Auguste François um 110.000 Euro (III int., 6- bis 10jähr., keine 750.000 Euro) - Monté -

16. Dez, So: Prix Jean Dumouch um 115.000 Euro (III int., 5- bis 10jähr., keine 1.250.000 Euro)

Critérium des 3 Ans um 240.000 Euro (I nat., 3jähr. Hengste und Stuten)

21. Dez, Fr: Prix Sans Dire Qui um 105.000 Euro (III int., 5- und 6jähr., keine 405.000 Euro) - Monté -

Prix Emmanuel Margouty um 120.000 Euro (II nat., 2jähr. Hengste)

22. Dez, Sa: Prix Une de Mai um 120.000 Euro (II nat., 2jähr. Stuten)

Prix Jules Lemonnier um 120.000 Euro (II int., 5- bis 10jähr.) - Monté -

Prix Constant Hervieu um 105.000 Euro (III nat., 5- bis 7jähr., keine 395.000 Euro)

23. Dez, So: Prix Émile Riotteau um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Critérium Continental um 240.000 Euro (I int., 4jähr. Hengste und Stuten)

Prix Ténor de Baune um 120.000 Euro (II int., 5jähr. Hengste und Stuten)

Prix de Vincennes um 240.000 Euro (I nat., 3jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

29. Dez, Sa: Prix Yvonnick Bodin um 105.000 Euro (III nat., 5- bis 10jähr.) - Monté für Lehrlinge -

Prix Bar-le-Duc um 105.000 Euro (int., 6- bis 10jähr., keine 625.000 Euro)

30. Dez, So: Prix de Bourgogne um 120.000 Euro (II int., 4- bis 9jähr. Hengste und Stuten)

5. Jan, Sa: Prix Léon Tacquet um 95.000 Euro (III nat., 5jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

6. Jan, So: Prix du Calvados um 150.000 Euro (II int., 5- bis 10jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix de Tonnac-Villeneuve um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Hengste und Stuten)

12. Jan, Sa: Prix Maurice de Gheest um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Hengste)

Prix de Croix um 120.000 Euro (II int., 5jähr. Hengste und Stuten)

Prix du Forez um 105.000 Euro (nat., 7- bis 10jähr., keine 635.000 Euro)

13. Jan, So: Prix de Belgique um 120.000 Euro (II int., 4- bis 10jähr. Hengste und Stuten)

Prix Gélinotte um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Stuten)

Prix Djérid um 110.000 Euro (III int., 6- bis 10jähr., keine 675.000 Euro) - Monté -

19. Jan, Sa: Prix de Pardieu um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Stuten) - Monté -

Prix de Brest um 120.000 Euro (III int., 6- bis 10jähr.)

20. Jan, So: Prix Camille de Wazières um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Hengste) - Monté -

Prix de Cornulier um 700.000 Euro (I int., 4- bis 10jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix de Dinan um 110.000 Euro (III nat., 6jähr., keine 410.000 Euro)

26. Jan, Sa: Prix du Luxembourg um 110.000 Euro (III int., 5- bis 10jähr., keine 800.000 Euro)

27. Jan, So: Prix d’Amérique um 1.000.000 Euro (I int., 4- bis 10jähr. Hengste und Stuten)

Prix Charles Tiercelin um 120.000 Euro (II int., 4jähr. Hengste und Stuten)

Prix Camille Blaisot um 120.000 Euro (II nat., 5jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix Jacques Andrieu um 120.000 Euro (II int., 5- bis 10jähr.) - Monté -

Prix Jean-René Gougeon um 105.000 Euro (III int., 6- bis 8jähr. Hengste/W., keine 361.000 Euro)

Prix Helen Johansson um 105.000 Euro (III int., 6- bis 8jähr. Stuten, keine 361.000 Euro)

2. Feb, Sa: Prix Roquépine um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Stuten)

Prix Paul Viel um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Hengste)

3. Feb, So: Prix de la Marne um 110.000 Euro (III int., 4- bis 10jähr. keine 875.000 Euro)

Prix de l’Île de France um 200.000 Euro (I int., 4- bis 10jähr. Hengste & Stuten) - Monté -

Prix de Rouen um 100.000 Euro (III int., 5- & 6jähr., keine 390.000 Euro)

9. Feb, Sa: Prix Ephrem Houël um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Hengste und Stuten)

10. Feb, So: Prix de France um 400.000 Euro (I int., 4- bis 10jähr. Hengste und Stuten)

Prix des Centaures um 240.000 (I nat., 4- bis 6jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix Jean Le Gonidec um 120.000 Euro (II int., 5jähr. Stuten)

14. Feb, Do: Prix Holly du Locton um 80.000 Euro (III nat., 3jähr. Stuten) - Monté -

Prix Edouard Marcillac um 80.000 Euro (III nat., 3jähr. Hengste) - Monté -

Prix de Nevers um 110.000 Euro (III nat., 5- und 6jähr., keine 430.000 Euro)

17. Feb, So: Prix du Pontavice de Heussey um 110.000 Euro (III int., 6- bis 10j., keine 850.000 Euro) - Monté -

Prix d’Orthez um 100.000 Euro (III int., 4jähr., keine 195.000 Euro)

Critérium des Jeunes um 200.000 Euro (I nat., 3jähr. Hengste und Stuten)

Prix Ovide Moulinet um 120.000 Euro (II nat., 5jähr. Hengste und Stuten)

24. Feb, So: Prix de Paris um 400.000 Euro (I int., 4- bis 10jähr. Hengste und Stuten)

Prix Paul Bastard um 120.000 Euro (II nat., 5jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix de la Mayenne um 95.000 Euro (III int., 5- und 6jähr., keine 275.000 Euro)

28. Feb, Do: Prix Ali Hawas um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Stuten) - Monté -

Prix Félicien Gauvreau um 120.000 Euro (II nat., 3jähr. Hengste) - Monté -

2. März, Sa: Prix du Plateau de Gravelle um 110.000 Euro (III int., 4- bis 10jähr., keine 650.000 Euro)

Prix de Sélection um 240.000 Euro (I nat., 4- bis 6jähr. Hengste und Stuten)

Prix Louis le Bourg um 120.000 Euro (II nat., 4jähr. Hengste und Stuten) - Monté -

Prix Henri Desmontils um 120.000 Euro (III int., 5- bis 10jähr.) - Monté -

Der Prix d´Amérique richtet sich wiederum an vier- bis zehnjährige Hengste und Stuten mit einer Mindestgewinnsumme von 180.000 (Vier- bis Sechsj.) bzw. 250.000 Euro (Sieben- bis Zehnj.), davon mindestens 16.000 Euro im Fahren seit dem 1. Januar 2018 sowie mindestens mit einem Start seit 1. Oktober 2018. Startberechtigt sind 18 Pferde, darunter der Sieger des Critérium Continental 2017, des Prix Ténor de Baune 2017 sowie - wie erstmals 2017 - die jeweils ersten Drei der Prix de Bretagne, du Bourbonnais, de Bourgogne und de Belgique.

Die verbleibenden Startplätze werden nach der Höhe der Gewinnsumme vergeben, wobei folgende Regelung gilt, um jüngere Traber nicht zu benachteiligen:

Vierjährige: reelle Gewinnsumme plus 30 %
Fünfjährige: reelle Gewinnsumme plus 20 %
Sechsjährige: reelle Gewinnsumme plus 10 %
Ältere: reelle Gewinnsumme

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